Projekt besprechen

KI-Beratung: vom Anwendungsfall bis in den Alltag.

KI-Beratung aus Wien: Wir finden mit Ihnen die Aufgaben, bei denen KI Ihrem Team wiederkehrende Arbeit abnimmt, prüfen sie an echten Beispielen und bauen sie danach selbst in Ihre Anwendungen ein.

KI-Funktionen in Projekten wie Wenatex, medikamio, MOVEVO, der AK Akademie und Gateway Ventures.

Schematische Darstellung: Abläufe im Team werden nach Nutzen und Aufwand bewertet, der beste Anwendungsfall wird im Pilotprojekt mit echten Fällen geprüft und läuft danach mit Freigabeschritt in der Anwendung. Namen sind Beispieldaten.

Was unsere KI-Beratung umfasst.

Sechs Bausteine, mit denen Sie an jeder Stelle einsteigen können. Am Ende steht kein Foliensatz, sondern eine Funktion, die Ihr Team im Alltag nutzt.

  1. Abläufe aufnehmen

    Wir sprechen mit den Menschen, die die Arbeit heute erledigen, und sehen uns an, wo Zeit verloren geht: beim Sortieren, Abtippen, Zusammenfassen oder Übertragen von Daten.

  2. Anwendungsfälle bewerten

    Jeden Anwendungsfall bewerten wir nach Nutzen, Aufwand, Datenlage und Risiko. So sehen Sie, womit sich der Start lohnt und was warten kann.

  3. Workshop mit Ihrem Team

    Geschäftsführung, Fachbereich und IT gehen die Anwendungsfälle gemeinsam durch. Wir zeigen an Beispielen, was KI heute zuverlässig kann und wo ihre Grenzen liegen.

  4. Pilotprojekt mit echten Daten

    Wir testen den wichtigsten Anwendungsfall mit Dokumenten und Fällen aus Ihrem Alltag. Ausgangswerte und Zielgrößen legen wir vorher gemeinsam fest; unsichere Fälle gehen an eine Person.

  5. Integration in Ihre Anwendungen

    Was sich bewährt, bauen wir in die Anwendung ein, mit der Ihr Team arbeitet: mit Freigabeschritt, Schlüsselverwaltung und Nutzungslimits, angebunden an Ihre Systeme.

  6. Betrieb und Pflege

    Nach dem Start pflegen wir die Prompts, prüfen die Qualität der Ergebnisse und behalten die laufenden Kosten im Blick.

Der Einstieg ist ein kostenloses Erstgespräch oder ein Workshop. Die Bewertung der Anwendungsfälle folgt in einer Discovery zum Festpreis, danach entscheiden Sie über das Pilotprojekt.

Erstgespräch vereinbaren

Fertiger KI-Assistent oder KI in Ihren Anwendungen?

Beides hat seinen Platz. Diese Kriterien zeigen, wann ein Werkzeug von der Stange genügt und wann sich die Integration lohnt.

Der Unterschied liegt im Weg der Daten: Beim fertigen Assistenten kopiert ein Mensch Inhalte hinein und das Ergebnis von Hand zurück. In Ihrer Anwendung gehen nur die nötigen Felder an das Modell, und das Ergebnis landet nach der Freigabe im richtigen Feld Ihres Systems.
Fertiger KI-Assistent und KI in den eigenen Anwendungen im Vergleich
KriteriumFertiger KI-AssistentKI in Ihren Anwendungen
Geeignet fürTexte entwerfen, recherchieren und einzelne Fragen beantworten.wiederkehrende Aufgaben in Ihren Abläufen, etwa Dokumente erfassen oder Anfragen vorsortieren.
DatenMitarbeitende kopieren Inhalte in das Werkzeug. Was dort landet, regeln Nutzungsrichtlinien.Die Anwendung gibt nur die Daten weiter, die für die Aufgabe nötig sind. Wo das Modell läuft, legen wir vorher fest.
Ergebnislandet im Chat und wird von Hand weiterverarbeitet.landet nach der Freigabe direkt im richtigen Feld Ihres Systems.
Kontrollehängt davon ab, wie sorgfältig jede Person prüft.Freigabeschritt und Prüfkriterien sind Teil der Funktion.
Kostenfester Preis je Nutzer:in und Monat.einmal die Entwicklung, dazu Nutzungskosten je Verarbeitung, die wir getrennt ausweisen.
Startsofort, ohne Entwicklung.nach einem Pilotprojekt mit echten Beispielen.

Für viele Teams ist ein fertiger Assistent der richtige erste Schritt. Sobald dieselbe Aufgabe täglich anfällt und ihr Ergebnis in Ihre Systeme gehört, lohnt sich die Integration. Das klären wir im Erstgespräch.

Erstgespräch vereinbaren

Bevor es losgeht, steht fest, was die KI darf.

Drei Fragen klären wir in jedem Projekt schriftlich, bevor das erste Dokument verarbeitet wird.

Welche Daten sieht das Modell?

Nur die Angaben, die für die Aufgabe nötig sind. Sensible Felder können vorher entfernt oder ersetzt werden.

Wo läuft das Modell?

Über eine Schnittstelle bei einem Anbieter mit passender Region und Auftragsverarbeitung, auch bei europäischen Anbietern, oder als lokales Modell.

Wer entscheidet am Ende?

Eine Person prüft Vorschläge und gibt sie frei. Veröffentlichte KI-Inhalte sind gekennzeichnet.

DSGVO und AI Act: Was für Ihre KI gilt.

Die DSGVO regelt, was mit personenbezogenen Daten geschieht, der AI Act, die KI-Verordnung der EU, den Einsatz von KI-Systemen. Damit Ihre KI-Funktion DSGVO-konform läuft und zum AI Act passt, planen wir beides von Anfang an mit ein.

  1. In KraftVerordnung (EU) 2024/1689

  2. Verbote und KI-KompetenzVerbotene Praktiken; Unternehmen fördern die KI-Kompetenz ihres Teams.

  3. Allgemeine KI-ModellePflichten für die Anbieter großer Modelle.

  4. TransparenzKI-Interaktion offenlegen, KI-Inhalte kennzeichnen.

  5. Kennzeichnung, neue VerboteMaschinenlesbare Markierung auch für ältere Systeme.

  6. Hochrisiko nach Anhang IIIEtwa Bewerberauswahl, Kreditwürdigkeit, Bildung.

  7. Hochrisiko in ProduktenAnhang I, etwa Maschinen und Medizinprodukte.

Fristen des AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) in der Fassung des Digital Omnibus (Verordnung (EU) 2026/1744, in Kraft seit 27. Juli 2026). Stand: Oktober 2026.

DSGVOPersonenbezogene Daten

  • Zweck und Rechtsgrundlage

    Wofür die KI personenbezogene Daten verarbeitet, legen wir vor dem Start fest. Die Angaben für Ihre Datenschutzerklärung liefern wir mit.

    Art. 5, 6 und 13 DSGVO
  • Nur nötige Daten

    Ans Modell gehen nur die Felder, die die Aufgabe braucht. Namen oder Kundennummern bleiben in Ihrem System, wo es möglich ist.

    Art. 5 und 25 DSGVO
  • Auftragsverarbeitung und Ort

    Mit dem Anbieter des Modells besteht ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Wo das Modell läuft, legen wir mit Ihnen fest: in einer passenden Region, bei einem europäischen Anbieter oder lokal.

    Art. 28 und Kapitel V DSGVO
  • Menschen entscheiden

    Entscheidungen mit rechtlicher Wirkung trifft nicht die KI allein. Sie macht Vorschläge, eine Person prüft und gibt frei.

    Art. 22 DSGVO
  • Folgenabschätzung, wo nötig

    Birgt die Verarbeitung voraussichtlich ein hohes Risiko, braucht es eine Datenschutz-Folgenabschätzung. Die technischen Angaben dafür liefern wir.

    Art. 35 DSGVO

AI ActKI-Systeme

  • Risiko einordnen

    Jeden Anwendungsfall ordnen wir vor dem Bau ein. Bereiche wie Bewerberauswahl oder Kreditprüfung gelten als Hochrisiko; dort greifen ab 2. Dezember 2027 strenge Pflichten.

    Art. 6 und Anhang III AI Act
  • KI-Kompetenz im Team

    Wer KI einsetzt, fördert die KI-Kompetenz der Mitarbeitenden. Workshop und Einschulung in die neue Funktion können Teil Ihrer Maßnahmen sein.

    Art. 4 AI Act
  • Transparenz

    Ein Chatbot sagt, dass er eine KI ist. Inhalte, die KI erzeugt und die Sie veröffentlichen, kennzeichnen wir.

    Art. 50 AI Act
  • Nachvollziehbar festgehalten

    Welches Modell, welche Daten, welcher Freigabeschritt: Das halten wir je KI-Funktion schriftlich fest.

Das ersetzt keine Rechtsberatung: Ob Ihr Einsatz zulässig ist, beurteilen Ihr Datenschutzbeauftragter oder Ihre Kanzlei. Wir liefern ihnen Datenwege, Verträge mit den Anbietern und die Dokumentation.

Erstgespräch vereinbaren

Wo KI bei unseren Kunden mitarbeitet.

Fünf Anwendungsfälle aus Projekten, die wir entwickelt haben und betreiben. In jedem entscheidet am Ende ein Mensch.

Wenatex: Dokumente erfassen, auslesen und weiterverarbeiten

Im Vertrieb von Wenatex entstehen Formulare auf Papier und am Tablet. Gescannte Formulare liest die KI aus, erkennt die Angaben und übergibt sie strukturiert an die Anwendungen; abtippen muss sie niemand mehr.

Handel und Direktvertrieb · vier Länder, drei Sprachen

medikamio: Das Wichtigste in Kürze

Die KI fasst Beipackzettel zusammen und verlinkt verwandte Inhalte. Eingeführt haben wir die Zusammenfassungen mit redaktioneller Freigabe; jede verweist auf die vollständige Packungsbeilage.

Gesundheitsplattform · über 90.000 Medikamente aus 9 Ländern in 7 Sprachen

AK Akademie: Kurse zusammenfassen und übersetzen

Für den Bildungsmarktplatz der AK Kärnten erstellt die KI Kurszusammenfassungen und Übersetzungen. Das Modell stammt von einem europäischen Anbieter.

Bildungsmarktplatz · knapp 9.000 Kurse online (Stand 30.09.2026)

MOVEVO: Übungen, die zur Person passen

In den Apps für betriebliche Gesundheitsförderung gibt die KI individuelle Empfehlungen für Übungen. Ob und wann jemand übt, entscheidet jede Person selbst.

Betriebliche Gesundheitsförderung · Whitelabel-Apps für iOS und Android

Gateway Ventures: passende Partner vorschlagen

Im Investment-Dashboard gleicht die KI Profile von Investor:innen und Startups ab und schlägt vor, wer zusammenpasst. Die Entscheidung treffen die Menschen.

Venture Capital · Investment-Dashboard mit Pooling, LOI-Signing und Beschlussfassung

Was unsere Auftraggeber über die Zusammenarbeit sagen.

Venture Capital · Dashboard

„Über das Investment-Dashboard, das bitcraft für uns entwickelt hat, wurden bereits über 32 Millionen Euro investiert, mit mehr als 7.000 Investoren und Gründern in über 50 Netzwerken. bitcraft liefert Technologie, auf die man sich verlassen kann.“

Mag. Markus Kainz
Geschäftsführer, Gateway Ventures
Gesundheit · Plattform und Apps

„Seit 2020 ist bitcraft unser Partner für medikamio und Pillreminder: von der Entwicklung über den laufenden Betrieb bis dazu, dass man uns bei Google und in KI-Antworten findet. Wir haben einen Ansprechpartner, der unser Geschäft kennt, vorausdenkt und Zusagen einhält.“

DI Marco Vitula
Gründer & Geschäftsführer, medikamio
Bildung · Lernplattform

„Neben ihrem umfangreichen Know-how schätzen wir besonders die unkomplizierte Kommunikation und ihre Fähigkeit, schnell auf Änderungen zu reagieren.“

Thomas Weiher, MSc
Projektleiter, AK Kärnten

Antworten zur KI-Beratung.

Was Geschäftsführung, Fachbereiche und IT vor dem ersten Schritt am häufigsten wissen wollen.

Das Erstgespräch ist kostenlos. Danach erhalten Sie ein Angebot für den nächsten Schritt, etwa einen Workshop oder eine Discovery zum Festpreis. Laufende Kosten für die Nutzung der Modelle weisen wir getrennt aus, damit Sie sie mit dem Nutzen vergleichen können.

Die Bausteine im Überblick

Anders als reine KI-Berater sind wir eine Softwareagentur: Wir empfehlen nicht nur, was sich eignet, sondern bauen die KI-Funktion danach selbst in Ihre Anwendungen ein und betreiben sie.

KI-Agenten & Automatisierung

Bei Aufgaben, die häufig anfallen, festen Mustern folgen und heute viel Handarbeit kosten: Dokumente erfassen, Texte zusammenfassen oder übersetzen, Anfragen vorsortieren, Daten zwischen Systemen übertragen. Welche davon bei Ihnen zuerst kommt, zeigt die Bewertung der Anwendungsfälle.

Anwendungsfälle aus Projekten

Meist nicht. Für die meisten Aufgaben genügt ein vorhandenes Modell, das über eine Schnittstelle angebunden wird. Wichtiger ist, dass die Daten für die Aufgabe vollständig und aktuell sind und die Anwendung nur weitergibt, was nötig ist.

Der AI Act, die KI-Verordnung der EU, ordnet KI-Systeme nach ihrem Risiko ein. Unternehmen, die KI einsetzen, fördern die KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden. Seit 2. August 2026 gelten Transparenzpflichten: Wer mit einem KI-System spricht, muss das erfahren, und bestimmte KI-Inhalte sind zu kennzeichnen. Für Hochrisiko-Systeme, etwa in der Bewerberauswahl, gelten die Pflichten ab 2. Dezember 2027. Kennzeichnung und Freigabe planen wir von Anfang an mit ein; ob Ihr Einsatz als Hochrisiko gilt, klärt Ihre Rechtsberatung. Stand: Oktober 2026.

DSGVO und AI Act

Ja, wenn die Anwendung darauf ausgelegt ist: ein festgelegter Zweck, nur die nötigen Daten, ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter des Modells, ein passender Ort für die Verarbeitung und eine Person, die Entscheidungen freigibt. Ob ein konkreter Einsatz zulässig ist, beurteilt Ihr Datenschutzbeauftragter; wir legen ihm dafür die Datenwege offen.

Daten und Regeln

Der AI Act verlangt seit 2. Februar 2025, dass Unternehmen, die KI einsetzen, für die KI-Kompetenz ihrer Mitarbeitenden sorgen. Seit der Änderung durch den Digital Omnibus im Juli 2026 heißt das: Sie fördern sie, ohne dass jede Person ein bestimmtes Niveau erreichen muss. Wie, schreibt das Gesetz nicht vor; Schulungen und ihre Dokumentation sind ein naheliegender Weg. Unser Workshop kann ein Teil davon sein.

Workshop mit Ihrem Team

Mit Werten, die wir vor dem Pilotprojekt gemeinsam festlegen, etwa die Bearbeitungszeit je Vorgang oder den Anteil der Fälle ohne Nacharbeit. Am Ende des Pilotprojekts vergleichen wir mit dem Ausgangswert, bevor Sie über den Ausbau entscheiden.

Deshalb gibt es den Freigabeschritt: Jedes Ergebnis ist zuerst ein Vorschlag, unsichere Fälle markiert die Anwendung und gibt sie an eine Person. Vor dem Start testen wir mit echten Beispielen aus Ihrem Alltag.

Ja. Wir binden Modelle über Schnittstellen in vorhandene Anwendungen ein, auch in Systeme, die andere entwickelt haben. Am Anfang steht dann eine technische Bestandsaufnahme.

Nein. Wir sitzen in Wien und arbeiten für Unternehmen in Österreich und Deutschland. Termine vereinbaren wir online oder vor Ort.

Anfrage

Welche Aufgabe soll KI bei Ihnen übernehmen?

Beschreiben Sie einen Ablauf, der heute viel Handarbeit kostet. Wir melden uns innerhalb eines Werktags.

Danke, Ihre Anfrage ist angekommen. Wir melden uns innerhalb eines Werktags.

Die Anfrage konnte nicht gesendet werden. Bitte schreiben Sie direkt an office@bitcraft.at.

Worum geht es?

Zum Beispiel: welcher Ablauf, wie oft er anfällt und welche Systeme beteiligt sind.

* Pflichtfeld. Ihre Anfrage geht direkt an office@bitcraft.at.