Das hängt vor allem vom Umfang der ersten Version ab, von Backend und Schnittstellen, vom Offlinebedarf und davon, ob die App nativ, mit Flutter oder als Web-App entsteht. Einen verbindlichen Preis nennen wir nach einer Discovery zum Festpreis; danach erhalten Sie ein Angebot mit Festpreis oder Sprint-Budget.
Was die Kosten bestimmtApp entwickeln lassen: Kosten, Ablauf, Technik.
Wer eine App entwickeln lässt, muss früh entscheiden, welche Technik passt, wie viel in die erste Version kommt und wer die App nach dem Launch aktuell hält. Wir gehen die Fragen in der Reihenfolge durch, in der sie im Projekt auftauchen.
Von Thomas, Gründer und Geschäftsführer
Das Wichtigste in Kürze
- Die Kosten hängen vor allem am Umfang der ersten Version, an Backend und Schnittstellen und am Offlinebedarf. Einen verbindlichen Preis gibt es, sobald der Umfang geklärt ist.
- Für die meisten Business-Apps passt Flutter mit einer Codebasis für iOS und Android. Nativ lohnt sich bei tiefem Zugriff auf das Gerät, eine Web-App, wenn niemand etwas installieren soll.
- Nach dem Launch geht die Arbeit weiter, weil Apple und Google ihre Mindestvorgaben regelmäßig anheben, zuletzt auf iOS 26 und Android 16.
App, Web-App oder Website?
Eine App muss sich ihren Platz auf dem Startbildschirm verdienen. Das gelingt, wenn sie eine Aufgabe schneller erledigt als jeder andere Weg, etwa einen Termin bestätigen, beim Kunden eine Bestellung abschließen oder im Team eine Challenge starten. Wird sie nur selten gebraucht, reicht oft eine Web-App oder die Website.
| Vorhaben | Unsere Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| Kund:innen oder Mitarbeitende nutzen das Angebot regelmäßig | App für iOS und Android | Push-Nachrichten, Anmeldung und der Start vom Startbildschirm zahlen sich bei häufiger Nutzung aus. |
| Arbeit beim Kunden oder unterwegs, oft ohne Netz | App mit Offlinebetrieb | Die Daten liegen auf dem Gerät und gleichen sich ab, sobald wieder Netz da ist. |
| Viele wechselnde Nutzer:innen, die nichts installieren sollen | Web-App | Ein Link genügt, und Updates brauchen keine Store-Freigabe. |
| Inhalte, die vor allem gefunden und gelesen werden sollen | Website | Inhalte, die Google finden soll, sind auf einer Website besser aufgehoben. |
Nativ, Flutter oder Web-App?
Native Apps entstehen getrennt für jede Plattform, in Swift für iOS und in Kotlin für Android. Sie kommen an jede Funktion des Geräts, brauchen aber zwei Codebasen, in der Entwicklung und in der Wartung. Flutter baut beide Apps aus einer Codebasis; was ein Plugin nicht abdeckt, ergänzen wir nativ. Eine Web-App läuft im Browser, ohne Installation und ohne Store-Freigabe, kommt aber nicht an alle Gerätefunktionen heran.
Wir entwickeln alle drei. Welche Variante passt, klären wir in der Discovery, bevor die Entwicklung beginnt. Wie sich Flutter von React Native unterscheidet, steht im Ratgeber Flutter vs. React Native.
Was die Kosten bestimmt.
Was eine App kostet, hängt weniger an der Zahl der Bildschirme als an dem, was dahinter passiert.
| Erhöht den Aufwand | Senkt den Aufwand | |
|---|---|---|
| Daten | eigenes Backend, Anbindung an ERP, CRM oder Zahlungsanbieter | vorhandene, dokumentierte Schnittstellen |
| Plattformen | zwei native Apps für iOS und Android | eine Flutter-Codebasis oder eine Web-App |
| Offline | Bearbeiten ohne Netz, mit Abgleich und Regeln für Konflikte | nur Lesen ohne Netz oder gar kein Offlinebetrieb |
| Gestaltung | eigene Animationen und Bedienelemente | Bedienelemente aus einem bestehenden Designsystem |
| Zugänge | Rollen, Rechte und Anmeldung über Firmenkonten | eine einfache Anmeldung, etwa per Code |
| Umfang | alle Wünsche in der ersten Version | eine erste Version, die eine Aufgabe gut erledigt |
Dazu kommen laufende Kosten. Apple verlangt für das Developer Program 99 US-Dollar im Jahr, Google für das Konto in der Play Console einmalig 25 US-Dollar (Stand Oktober 2026). Hinzu kommen der Server für das Backend und der Betrieb, also Updates für neue Betriebssysteme und Store-Vorgaben.
Eine belastbare Zahl gibt es erst, wenn der Umfang klar ist. Deshalb beginnen wir mit einem kostenlosen Erstgespräch und einer Discovery zum Festpreis. Danach erhalten Sie ein Angebot mit Festpreis oder einem vereinbarten Sprint-Budget, bevor die Entwicklung beginnt.
Was soll Ihre App können?
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir in 30 Minuten, welche Technik zu Ihrem Vorhaben passt und wie ein sinnvoller erster Schritt aussieht. Sie sprechen direkt mit unserer Geschäftsführung.
So läuft ein App-Projekt ab.
Erstgespräch und Discovery
Im Erstgespräch klären wir Ziel und Rahmen. In der Discovery zum Festpreis folgen Nutzungskontext, Offlinebedarf, Schnittstellen und die Wahl der Plattform; am Ende stehen ein Konzept und ein verbindlicher Preis.
Prototyp
Die wichtigsten Abläufe sehen Sie zuerst als Prototyp. Was dort unklar ist, ändern wir, solange es wenig kostet.
Entwicklung in Etappen
App und Backend entstehen in kurzen Etappen. Sie testen früh auf echten Geräten, etwa über TestFlight, gemeinsam mit Menschen aus Ihrem Team.
Tests
Wir testen auf älteren und neuen Geräten, mit schwachem Netz und mit echten Daten. Fehler, die vor dem Launch auffallen, kosten am wenigsten.
Veröffentlichung
Wir bereiten Store-Einträge, Bildschirmfotos und Datenschutzangaben vor und begleiten die Prüfung. Apple prüft nach eigenen Angaben 90 % der Einreichungen in weniger als 48 Stunden, bei Google Play kann es bis zu sieben Tage dauern.
Betrieb und Weiterentwicklung
Nach dem Launch halten wir die App aktuell, beheben Fehler und bauen aus, was die ersten Nutzer:innen brauchen. Das vereinbaren wir im Betriebsvertrag.
Wie lange das dauert, hängt am Umfang. Eine erste Version, die eine Aufgabe gut erledigt, ist schneller im Store als eine App, die alles auf einmal kann; den Rest liefern Updates nach.
Konten in App Store und Google Play.
Für die Veröffentlichung braucht Ihr Unternehmen ein Konto bei Apple und eines bei Google. Bei Apple melden Sie sich als Organisation im Developer Program an, für 99 US-Dollar im Jahr. Apple verlangt dafür eine D-U-N-S-Nummer, eine öffentlich erreichbare Website und eine Person, die Ihr Unternehmen rechtlich vertreten darf. Auch Google verlangt für ein Organisationskonto eine D-U-N-S-Nummer; die Registrierung kostet einmalig 25 US-Dollar. Die Nummer vergibt Dun & Bradstreet, in den meisten Ländern kostenlos.
Ein privates Konto ist keine gute Abkürzung. Google sieht es für den privaten Gebrauch vor und verlangt von privaten Konten, die nach dem 13. November 2023 angelegt wurden, vor der Veröffentlichung einen geschlossenen Test mit mindestens 12 Tester:innen über mindestens 14 Tage. Außerdem gehört die App dann einer Person statt dem Unternehmen.
Auf welchen Konten die App erscheint, klären wir zu Beginn. Am besten gehören die Konten von Anfang an Ihrem Unternehmen, so wie bei MOVEVO und WBS TRAINING. Dann bleiben App, Bewertungen und Nutzer:innen bei Ihnen, auch wenn Sie später die Agentur wechseln.
Apps nur für Mitarbeitende
Soll die App nicht öffentlich im Store stehen, gibt es eigene Wege. Bei Apple wird sie als Custom App nur für Ihr Unternehmen freigegeben und erscheint in Apple Business, früher Apple Business Manager; verteilt wird sie über die Geräteverwaltung (MDM) oder über Einlösecodes. Auch Custom Apps prüft Apple vor der Freigabe. Bei Google Play veröffentlichen Sie eine private App, die nur Ihre Organisation in Managed Google Play sieht.
Updates nach dem Launch sind Pflicht.
Apple und Google heben ihre Mindestvorgaben regelmäßig an. Seit 28. April 2026 nimmt App Store Connect nur noch Apps an, die mit Xcode 26 und dem SDK für iOS 26 gebaut sind. Bei Google Play müssen neue Apps und Updates seit 31. August 2026 auf Android 16 (API-Level 36) ausgerichtet sein. Bestehende Apps, die nicht mindestens Android 15 ansteuern, können neue Nutzer:innen auf Geräten mit neuerem Android nicht mehr installieren.
Dazu kommen neue Versionen von Flutter und den Bibliotheken in der App, Sicherheitsupdates im Backend und geänderte Regeln für die Datenschutzangaben in den Stores. Werden Updates aufgeschoben, kommen sie später auf einmal und unter Zeitdruck. Deshalb vereinbaren wir den Betrieb im Betriebsvertrag.
Woran Sie eine gute App-Agentur erkennen.
Referenzen und Vorgehen
- Apps, die seit Jahren in den Stores sind
- eine Discovery, bevor der Preis feststeht
- frühe Tests auf echten Geräten
Eigentum und Zugänge
- Code, Zugänge und Dokumentation gehören Ihnen
- Store-Konten laufen auf Ihr Unternehmen
- Sie haben Zugriff auf das Repository
Betrieb nach dem Launch
- Updates für neue Betriebssysteme und Store-Vorgaben
- eine Ansprechperson, die die App kennt
- klare Regeln, wie schnell Fehler behoben werden
Fragen Sie im Gespräch auch, wer die App programmiert und wer sie nach dem Launch betreut.
„bitcraft ist seit der ersten Stunde an unserer Seite, als Mitgründer von MOVEVO, als unser CTO und mit dem Team, das unsere App entwickelt. In über sechs Jahren gemeinsamer Arbeit ist daraus eine Partnerschaft gewachsen, die man in jedem Projekt spürt. Bitcraft gibt uns technische Führung auf Augenhöhe, ohne dass wir eine eigene technische Leitung aufbauen mussten, und ein Team, das Produktentscheidungen strategisch mitgestaltet, statt nur umzusetzen. Für ein junges Unternehmen ist das Gold wert: Bitcraft denkt mit, hinterfragt kritisch und bringt uns spürbar weiter.“

Festpreis oder Sprint-Budget?
Ein Festpreis passt, wenn der Umfang feststeht, etwa nach einer Discovery. Sie wissen vorher, was die erste Version kostet; Änderungen werden eigens vereinbart. Ein Sprint-Budget passt, wenn sich Anforderungen erst mit den ersten Nutzer:innen klären. Sie legen ein Budget für einen Zeitraum fest und entscheiden nach jeder Etappe, was als Nächstes kommt.
Beides bieten wir an. In jedem Fall sollte im Vertrag stehen, wem Code, Zugänge und Store-Konten gehören, wie die Abnahme abläuft und was der Betrieb nach dem Launch umfasst.
Kann man eine App mit KI selbst bauen?
Für einen ersten Entwurf ja. Werkzeuge wie ChatGPT, Claude oder Gemini schreiben lauffähigen Code, und Baukästen erzeugen aus einer Beschreibung eine klickbare App. Das hilft, eine Idee zu zeigen und früh Rückmeldungen zu sammeln.
Für eine App, die Kund:innen oder Mitarbeitende jeden Tag nutzen, fehlt dabei vieles: ein sauberes Backend, Anmeldung und Rechte, Datenschutz, Tests auf echten Geräten, die Veröffentlichung und die Updates danach.
Antworten zur App-Entwicklung.
Was Geschäftsführung, Fachbereiche und IT vor einem App-Projekt fragen.
Das hängt am Umfang. Am schnellsten im Store ist eine erste Version, die eine Aufgabe gut erledigt; weitere Funktionen folgen mit Updates. Den Zeitplan legen wir nach der Discovery fest, zusammen mit dem Preis.
So läuft ein Projekt abApple verlangt für das Developer Program 99 US-Dollar im Jahr, Google für das Konto in der Play Console einmalig 25 US-Dollar. Für Unternehmen verlangen beide eine D-U-N-S-Nummer, die Dun & Bradstreet in den meisten Ländern kostenlos vergibt. Stand: Oktober 2026.
Konten in den StoresFür die meisten Business-Apps Flutter, weil eine Codebasis für iOS und Android reicht. Nativ lohnt sich, wenn die App tief auf das Gerät zugreift, etwa auf Bluetooth-Geräte oder die Ortung im Hintergrund. Eine Web-App ist richtig, wenn niemand etwas installieren soll.
EntscheidungshilfeIhnen. Code, Zugänge und Dokumentation gehören Ihnen ab dem ersten Commit, und die Store-Konten laufen am besten von Anfang an auf Ihr Unternehmen. Dann bleiben App, Bewertungen und Nutzer:innen bei Ihnen, auch wenn Sie später die Agentur wechseln.
Ja, ohne öffentlichen Eintrag im Store. Bei Apple geht das als Custom App, verteilt über die Geräteverwaltung, bei Google Play als private App für Ihre Organisation. Eine Web-App mit Anmeldung ist eine weitere Möglichkeit.
Apps nur für MitarbeitendeEinen ersten Entwurf ja. KI-Werkzeuge schreiben lauffähigen Code und erzeugen klickbare Prototypen. Für eine App im Alltag fehlen dann Backend, Anmeldung, Datenschutz, Tests auf echten Geräten, Veröffentlichung und Updates.
App mit KIJa. Zuerst sehen wir uns Code, Abhängigkeiten und Store-Konten an. Dann wissen Sie, ob sich Weiterentwickeln lohnt oder ein Neubau die bessere Wahl ist und was als Erstes zu tun ist, etwa ein Update auf die aktuellen Vorgaben von Apple und Google.
Quellen
- Apple, „Program Enrollment“, Anforderungen für Organisationen und Gebühr
- Apple, „SDK minimum requirements“
- Apple, „App Review“
- Apple, „Distributing Apps on Apple Business and Apple School Manager“
- heise online zum Start von Apple Business, das Apple Business Manager ersetzt
- Google, Play Console-Hilfe, „Get started with Play Console“ (Registrierungsgebühr)
- Google, Play Console-Hilfe, Kontotypen für Entwickler: privat oder Organisation
- Google, Play Console-Hilfe, Testanforderungen für neue private Entwicklerkonten
- Android Developers, Vorgaben zum Ziel-API-Level bei Google Play, Stand 01.10.2026
- Google, Play Console-Hilfe, „App veröffentlichen“
- Google, Managed Google Play-Hilfe, „Publish private apps from the Play Console“
Abgerufen am 15.10.2026. Die Vorgaben von Apple und Google ändern sich regelmäßig.
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Updates, Store-Vorgaben und Weiterentwicklung nach dem Launch
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